Wirtschaftlichkeit
Für ein Einfamilienhaus-BHKW müssen zwischen 10.000 EUR und 17.000 EUR angesetzt werden. Sie können sich im Vorfeld diskret an uns wenden. Ein kostenloser Check-Up der individuellen Gegebenheiten und der standortbedingten Voraussetzungen, wird dann Aufschluß über den tatsächlichen Größenbedarf und die einzelnen Anlagensegmente geben. Detaillierte Informationen müssen bezüglich der Wärmeabnahme und Strom des Gebäudes errechnet werden, denn nur so kann die Anlage mit 100% der Auslastung effektiv betrieben werden.
Die Wirtschaftlichkeit solcher Geräte wird von den nötigen Investitionskosten bestimmt. Dazu zählen nicht nur der Kaufpreis der Anlage, sondern auch die Kosten für Umbaumaßnahmen, Genehmigungen, Abgasanlage, die Anbindung an die bestehenden Systeme und ggf. auch die Brennstofflagerung. Um eine effektive Energieausnutzung und die dazugehörigen Einsparnisse zu bewerten, wird eine genaue Kalkulation mit dazugehöriger Wirtschaftlichkeitsberechnung Ihnen die wesentlichen Fakten und Entscheidungsgrundlagen liefern. Bei einer umfassenden Wirtschaftlichkeitsbetrachtung werden alle Investitions- und Betriebskosten – also Abschreibung, Brennstoff und Wartung – eingerechnet und den Erlösen für Strom und Wärme bzw. den eingesparten Beträgen hierfür gegenübergestellt. Grundlage dieser Wirtschaftlichkeitsbetrachtung bildet die VDI-Richtlinie 2067 "Wirtschaftlichkeit gebäudetechnischer Anlagen". Seit dem 01.01.2009 ist zudem das Gesetz zur Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung in Kraft auf dessen Grundlage umfangreiche Förderprogramme enstanden die zahlreiche Optionen bieten. Diese können Sie nutzen. Auf Grund unserer langjährigen Erfahrungen sind wir Ihnen bei der Beantragung von Fördermitteln und ggf. der Beschaffung von Finanzierungen gern behilflich. Darüberhinaus können Sie zusätzliche Erlöse durch den Verkauf von überschüßig produzierten Strom und dessen Einspeisung ins öffentliche Netz erzielen.
Die Vergütung setzt sich zusammen aus dem Durchschnittspreis für Basislaststrom an der Leipziger Strombörse EEX, einem KWK-Zuschlag gemäß dem KWK-Gesetz sowie einem Netzentgelt für die dezentrale Einspeisung. Zur staatlichen Förderung gehören weiterhin auch Steuererleichterungen, wie z.B. die Erstattung der Energiesteuer für den eingesetzten Brennstoff gemäß Energiesteuergesetz. Diese Regelung trägt sehr stark zu einer wirtschaftlich interessanten Betriebsweise von BHKW-Anlagen bei.
