Welche Kosten umfasst eine BHKW-Anlage?
Die Kosten für ein solches firmeninternes Kraftwerk können bei unterschiedlichen Rahmenbedingungen sehr von einander differieren. Sie können sich im Vorfeld gern an uns wenden. Ein kostenloser Check-Up der individuellen Gegebenheiten und der standortbedingten Voraussetzungen, wird dann Aufschluß über die tatsächlichen Größenbedarf und die einzelnen Anlagensegmente geben. Auf der Basis detaillierter Informationen müssen wir die Wärmeabnahme und den Strombedarf des Gebäudes ggf. auch die Anforderungen von Produktionsmaschinen und Anlagen exakt berechnen, denn nur so kann die Anlage mit 100% der Auslastung effizient betrieben werden. Die Wirtschaftlichkeit solcher Geräte wird von den nötigen Investitionskosten bestimmt. Dazu zählen nicht nur der Kaufpreis der Anlage, sondern auch die Kosten für Umbaumaßnahmen, notwendige Genehmigungen, Abgasanlage, die Anbindung an die bestehenden Systeme und ggf. auch die Brennstofflagerung. Um eine effektive Energieausnutzung und die dazugehörigen Einsparnisse zu bewerten, wird eine genaue Kalkulation mit dazugehöriger Wirtschaftlichkeitsberechnung Ihnen die wesentlichen Entscheidungsgrundlagen liefern. Hierzu steht Ihnen ein erfahrenes Ingenieurteam zur Verfügung, das Beratung und Berechnung individuell für Ihr Projekt ausführt. Bei einer umfassenden Wirtschaftlichkeitsbetrachtung werden dann alle Investitions- und Betriebskosten – also Abschreibung, Brennstoff und Wartung – eingerechnet und den Erlösen für Strom und Wärme bzw. den eingesparten Beträgen hierfür gegenübergestellt. Grundlage dieser Wirtschaftlichkeitsbetrachtung bildet die VDI-Richtlinie 2067 "Wirtschaftlichkeit gebäudetechnischer Anlagen". Seit dem 01.01.2009 ist zudem das Gesetz zur Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung in Kraft, auf dessen Grundlage umfangreiche Förderprogramme entstanden sind, die viele Optionen bieten. Diese können Sie nutzen. Darüberhinaus können Sie zusätzliche Erlöse durch den Verkauf von überschüssig produzierten Strom und dessen Einspeisung ins öffentliche Netz erzielen.
Die Vergütung setzt sich zusammen aus dem Durchschnittspreis für Basislaststrom Baseloadpreis an der Leipziger Strombörse EEX, einem KWK-Zuschlag gemäß dem KWK-Gesetz sowie einem Netzentgelt für die dezentrale Einspeisung. Zur staatlichen Förderung gehören weiterhin auch Steuererleichterungen, wie z.B. die Erstattung der Energiesteuer für den eingesetzten Brennstoff gemäß Energiesteuergesetz. Diese Regelung trägt sehr stark zu einer wirtschaftlich interessanten Betriebsweise von KWK-Anlagen bei.
